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Schöngeist:
Wer seine Muttersprache nicht in besonderer Weise schätzt, sondern mit ihr im ständigen Streit liegt, der ist kein Schriftsteller. Schriftsteller zu sein bedeutet, das Wort zu lieben, es zu achten, geschliffene Sätze zu verehren, egal, wer die Feder führte, gleichfalls Anteil zu nehmen, Abstand zu halten, sich tief verwurzeln und loslassen können.
Schreiben ist ein einsamer Ort.
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